Immer mehr Menschen fragen nachhaltige und glaubwürdige Produkte nach. Diese Menschen konsumieren in der Regel nicht wahllos, sondern durchdacht und zielgerichtet – sie sind strategische Konsumenten. Mittlerweile ist die Anzahl dieser Konsumenten so groß, dass sie eine spannende Zielgruppe für Unternehmen jeglicher Branchen darstellt.
Allerdings lassen sich Konsumenten bekanntlich nicht in Schubladen stecken. Die Einordnung in Kategorien wie LOHAS, Utopisten und Co. kann deshalb immer nur eine Annäherung an ein bestimmtes Kaufverhalten sein. Trotzdem gibt es einige gemeinsame Nenner.
Strategische Konsumenten …
- verfügen in der Regel über ein überdurchschnittlich hohes Einkommen. Das geht meist mit guter Bildung und stabilem sozialen Umfeld einher.
- legen nicht nur Wert darauf, dass ein Produkt nützlich und ethisch korrekt ist – es soll auch schick aussehen, lecker schmecken oder sich gut anfühlen.
- nutzen Nachhaltigkeit zunehmend als Imageträger. Es ist hip, einen spritsparenden Kleinwagen oder sogar Fahrrad zu fahren.
- haben genug von klassischer Werbung. Sie wollen persönlich angesprochen werden und mitreden können, weil sie oft auch in ihrem (Berufs-)Leben Entscheider sind.
- suchen den (meist virtuellen) Austausch mit Gleichgesinnten.
- wollen Orientierung, um sich vor "Greenwashing" zu schützen. Sie nutzen Informationsmedien und fragen nach, wenn sie etwas nicht verstehen.
- sind durchaus bereit, aktiv etwas zur Nachhaltigkeit beizutragen – sofern der Einsatz dafür nicht zu anstrengend wird.
Für Unternehmen Gründe genug, um ihre Kommunikation künftig auf diese Menschen, deren Haltung und deren Kommunikationsverhalten auszurichten.