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2016 / Wie soll’s werden?

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Besser als James Altucher kann ich es nicht formulieren. Er spricht mir aus dem Herzen. Hier geht es zum Post. Viel Spaß beim Lesen und allen ein erfülltes 2016.

Mein Erfolgsrezept 

Ich darf Scott Adams, Erschaffer von Dilbert, zitieren: “The secret to success isn’t being the best at one thing, but at being above average at an unusual combination of things.”

Bingo, das passt perfekt zu mir. Danke, Dilbert.

Energie

Gestern den ganzen Tag bei einem Kunden verbracht und Menschen begeistert und Mut gemacht. Ich bin sehr dankbar dafür, dass mir das oft gelingt. Es kostet mich viel Energie, das zu tun. Ich merke das abends und daran, dass ich es am nächsten M0rgen nicht schaffe früh aufzustehen. Fast wie eine Art Kater … Ich schenke Energie, die sich dann erst wieder bei mir auffüllen muss.

Es ist ein Geschenk zu spüren, wie Verbindung entsteht und Menschen sich zutrauen, die ganzen „sollte“, „müsste“, „bringt doch nix“ und „was kann ich schon bewirken“ hinter sich zu lassen. Dann fangen sie an zu leuchten, Spaß zu haben und an das zu glauben, was in ihnen steckt. Bin sehr dankbar, wenn diese magischen Momente geschehen. Und die Unternehmen sollten es auch sein.

Wofür sind Unternehmen da?

Seth Godin hat es mal wieder auf den Punkt gebracht. Danke.

The purpose of a company is to serve its customers.
Its obligation is to not harm everyone else.

And its opportunity is to enrich the lives of its employees.Somewhere along the way, people got the idea that maximizing investor return was the point. It shouldn’t be. That’s not what democracies ought to seek in chartering corporations to participate in our society.

The great corporations of a generation ago, the ones that built key elements of our culture, were run by individuals who had more on their mind than driving the value of their options up.

The problem with short-term stock price maximization is that it’s not particularly difficult. If you have market power, if the cost of switching is high or consumer knowledge is low, there are all sorts of ways that a well-motivated management team can hurt its customers, its community and its employees on the way to boosting what the investors say they want.

It’s not difficult for Dell to squeeze a little more junkware into a laptop, or Fedex to lower its customer service standards, or Verizon to deliver less bandwidth than they promised. But just because it works doesn’t mean that they’re doing their jobs, or keeping their promise, or doing work that they can be proud of. 

Profits and stock price aren’t the point (with customers as a side project). It’s the other way around.
       

Was kann ich?

Meine Frau sagte gerade: Du kannst besonders gut du selbst sein.

Ich bin mir da nicht immer so sicher. Wie sehr seid ihr ihr selbst?

Mini Museum

Was für eine großartige Idee: Schaut hier. Spannende Frage für Unternehmen und Organisationen: Was würdet ihr für euer Unternehmen auswählen?

minimuseum

improwork

Wo kann ich in Bremen entspannt arbeiten und denken? Und dabei den besten Kaffee trinken? Was wäre, wenn ich wüsste, welche Talente und Fähigkeiten die anderen im Raum haben? Was wäre, wenn ich neue Menschen am gemeinsamen Mittagstisch unkompliziert kennenlernen kann? Wer weiß, was da alles entsteht?

Ich bin froh und voller Vorfreude. Am 13.11. starte ich zusammen mit Michael Blech, einem GFK-Trainer, und Christian Leon, Besitzer des Noon in Bremen, ein neues Format für neues Arbeiten: improwork. Dieses Projekt hat keinen Druck, muss keine Quoten, Likes- und Besucherzahlen erfüllen. Michael, Christian und ich sind froh, Zeit und Raum zu haben, um unsere Projekte weiterzuentwickeln und die Gemeinschaft zu genießen. Und wir laden alle herzlich ein, dieses schöne Gefühl mit uns zu teilen.

www.improwork.de

Einfach komplex

Ich liebe Software, die mir hilft, produktiv und entspannt zu arbeiten. Die Möglichkeiten sind dabei endlos: Viele Programme und Apps bieten immer mehr Optionen an, um sich an jeden individuellen User-Bedarf anzupassen. Das hat dafür oft Unübersichtlichkeit und Trägheit zur Folge. Diesen Post schreibe ich zum Beispiel (noch) in Evernote. Ein Programm, das mir bei der Recherche und dem Sammeln von allen möglichen Infos sehr hilft.

Neulich bin ich durch die wunderbare Serie „This is how I work“ auf workflowy gestossen. Ein Programm, das auf den ersten Blick nichts Neues bietet und viel zu einfach wirkt. Und genau das ist die unglaubliche Stärke von workflowy: Es nimmt nur Text in Form von Listen auf. Und bietet dafür eine intuitive Ordnung, Bedienung und Sortierung an.

Für mich ist das eine gelungene Kombination aus Word, Evernote, Omnifocus und Mindmanager. Das soll hier kein Review über workflowy werden – ich nenne euch nur ein wunderbares Beispiel dafür, welche Wirkung etwas hat, wenn eine Sache wirklich gut und benutzerfreundlich ist. Je mehr ich mich damit beschäftige, desto mehr zieht mich das an.

Genau diese Qualität ist auch relevant für Unternehmen. Wie schaffe ich es, einfache Angebote zu entwickeln? Wie widerstehe ich der Versuchung, alles anzubieten, was möglich zu sein scheint? Wie kann ich Komplexität nicht reduzieren, sondern sie für meine Kunden nutzbar und bedienbar machen?

Attitude eats method for breakfast

Gestern sitze ich mit einem neuen guten Freund, Ende zwanzig, zusammen. Er möchte gerne etwas unternehmen, etwas bewegen, etwas Sinnvolles machen. Gesellschaftlichen Wandel bewirken, Menschen inspirieren und sie dafür begeistern selbst zu wirken. Seine ersten Gedanken dazu: ein Logo, eine Website. An der Uni einen ersten Testballon starten. Keine Inhalte, sondern nur Form. Und schon waren Grenzzäune im Kopf gezogen, die den freien Blick versperren.

Wir hatten vorher lange über Veränderung und Entwicklung gesprochen – frei und ohne Grenzen. Haben uns getraut, Dinge in Frage zu stellen, die „man“ so macht. Als es um sein eigenes Ding ging, war die Freiheit im Kopf weg. Es regierten die Stimmen der Vorsicht, des fehlenden Zutrauens in sich und das Leben. Ich fand es spannend zu beobachten, wie seine Perspektiven weniger wurden und dafür seine Unsicherheit zunahm.

Ich fragte ihn: “Wie sieht ein ideales Seminar für dich aus? Nicht nur so ungefähr, sondern ganz genau. Was geschieht in Minute 1, in Minute 2? Oder gibt es gar keinen Ablauf? Ist ein Seminar überhaupt die richtige Form? Kannst du damit überhaupt etwas bewirken? Und wenn ja, was? Wie sehe das Angebot aus, wenn du keine Grenzen im Kopf zulässt? Die Stimmen ignorierst, die sagen ‘Das kann ich noch nicht’, ‘Mir fehlen die finanziellen Mittel’ oder ‘Das will doch keiner wissen’?”

Und dann ging es los: Wir öffneten uns und fingen an, die verrücktesten Ideen zu entwickeln. Eine, zwei, drei – wir hätten hundert denken können. Und er fing an zu leuchten, sich aufzurichten, sich zu begeistern, zu träumen. Das hat mich dankbar und glücklich gemacht.

Am Ende sagte er: “Ich werde nachdenken und gleichzeitig an Logo und Website basteln. Das gibt mir Sicherheit. Nur bewusster.”

Nehmen und geben

Ich bin beschenkt vom Leben. So langsam erkenne ich das und nehme es auch an. Das ist nicht leicht für mich, denn ich neige zur Unzufriedenheit, zum Vergleich und zum Zweifel. Einer meiner „neuen“ Glaubenssätze lautet daher: Ich nehme mein Glück an, um anderen damit zu helfen. Also los geht’s. Oder gemäß meinem Motto: do what you say.

Was kann ich geben?

Inspiration, neue Perspektiven und Zusammenhänge, Ideen, Anschubser und eine große Portion Leidenschaft zu fast jedem Thema. Firmen nutzen das in den Bereichen Kommunikation, Geschäftsentwicklung sowie kulturelle und digitale Transformation. Immer öfter fragen mich auch Menschen aus meinem privaten Umfeld nach Unterstützung. Hier geht es eher um Ernährung, persönliche Entwicklung, Produktivität, Gewohnheiten und Sport. Es fällt mir leicht, neue Wege aufzuzeigen und es erfüllt mich, anderen Menschen bei ihrem Wachstum zu helfen.

Wie kann ich mehr zurückgeben?

Indem ich dich einlade, mir deine Herausforderungen, Fragezeichen und Zweifel mitzuteilen. Wir sprechen dann persönlich oder per Skype und schauen gemeinsam, was passiert. Dafür kannst du einfach über meinen Online-Kalender ein Gespräch buchen. Oder eine E-Mail an mich schreiben. Die Inhalte unserer Gespräche sind privat und bleiben privat.

Teilen, bitte.

Wenn du dies liest, lautet meine Empfehlung: Trau’ dich, wenn du ein Thema hast, bei dem du eine neue Perspektive brauchst. Und leite diesen Post gerne an deine Freunde weiter. Mir geht es um Dankbarkeit und Zurückgeben. Sonst nix.

Scheiter mal wieder

Spannendes Format aus Mexiko für Unternehmer und Macher. Macht Mut, inspiriert und ist echt.

Fuckupnights
Wäre ein spannedes Projekt für Unternehmen. Mitarbeiter berichten Kollegen von ihren gescheiterten Projekten und Initiativen. Das wirkt dem “Ich darf keine Fehler machen und muss perfekt sein” – Mantra entgegen. Ich biete das meinen Kunden mal an und werde berichten.

Ethischer Imperativ

Heinz von Förster empfiehlt dieses Leitbild für unsere Zeit, in der Ziele nicht mehr durch Zwang und Not bestimmt sind, sondern durch freie Entscheidung:

Handle stets so, dass die Anzahl der Wahlmöglichkeiten größer wird – für alle.

Das wird künftig insbesondere für Unternehmen immer mehr gelten.

Mit einem Dank an Wolf Lotter, brand eins (Heft 05/14)

Nutzen Sie Crowdfunding, um Veränderungen in Unternehmen zu ermöglichen.

Beim Crowdfunding (z.B. www.kickstarter.com) werben Unternehmer bei Menschen für ein Produkt, das es noch nicht gibt. Erzielen sie eine bestimmte Summe durch Vorab-Käufe, stellen sie das Produkt anschließend her. Kommt die Summe nicht zusammen, wird nix produziert und die Käufer erhalten ihr Geld zurück.

Um potentielle Käufer zu überzeugen, haben die Unternehmer etwa drei Minuten Videozeit zu Verfügung – und natürlich ihre Produkt-Idee. Oft werben Unternehmen, die noch keine “Marke” sind, um die Gunst und das Geld der Menschen. Wenn das mal keine Herausforderung ist. Spannend, dass es ziemlich oft gelingt. Weiterlesen