Einfach komplex

Ich liebe Software, die mir hilft, produktiv und entspannt zu arbeiten. Die Möglichkeiten sind dabei endlos: Viele Programme und Apps bieten immer mehr Optionen an, um sich an jeden individuellen User-Bedarf anzupassen. Das hat dafür oft Unübersichtlichkeit und Trägheit zur Folge. Diesen Post schreibe ich zum Beispiel (noch) in Evernote. Ein Programm, das mir bei der Recherche und dem Sammeln von allen möglichen Infos sehr hilft.

Neulich bin ich durch die wunderbare Serie „This is how I work“ auf workflowy gestossen. Ein Programm, das auf den ersten Blick nichts Neues bietet und viel zu einfach wirkt. Und genau das ist die unglaubliche Stärke von workflowy: Es nimmt nur Text in Form von Listen auf. Und bietet dafür eine intuitive Ordnung, Bedienung und Sortierung an.

Für mich ist das eine gelungene Kombination aus Word, Evernote, Omnifocus und Mindmanager. Das soll hier kein Review über workflowy werden – ich nenne euch nur ein wunderbares Beispiel dafür, welche Wirkung etwas hat, wenn eine Sache wirklich gut und benutzerfreundlich ist. Je mehr ich mich damit beschäftige, desto mehr zieht mich das an.

Genau diese Qualität ist auch relevant für Unternehmen. Wie schaffe ich es, einfache Angebote zu entwickeln? Wie widerstehe ich der Versuchung, alles anzubieten, was möglich zu sein scheint? Wie kann ich Komplexität nicht reduzieren, sondern sie für meine Kunden nutzbar und bedienbar machen?