Entscheidungen

Entscheidungen treffen wir täglich so einige. Manche bewusst und die allermeisten so nebenbei. Wichtig zu verstehen ist, dass es zum Zeitpunkt der Entscheidung kein richtig oder falsch gibt. Auch im Nachhinein sind wir nicht immer schlauer – wer weiß schon, wie es gelaufen wäre, hätten wir uns anders entschieden. Aber jede Entscheidung hat Konsequenzen – dessen sollten wir uns alle bewusst sein.

Manche Konsequenzen sind nur gering – etwa die Entscheidung, ob ich zum Frühstück ein Brot oder ein Müsli esse. Andere haben dagegen gewaltige Auswirkungen – zum Beispiel ein Kind in die Welt zu setzen. Solche Entscheidungen sind wie Kabelbinder – einmal verhakt, gibt es kein Zurück mehr. Und wenn wir die Bindung wieder aufgeben wollen, hat das unweigerlich Zerstörung und Leid zur Folge.

Wonach können wir uns richten, wenn wir einfach nicht wissen, was richtig oder falsch ist? Hier zwei Techniken, die mir helfen:

Auf den Bauch hören.

Oft wälze ich ausgiebig das Für und Wider hin und her, wenn ich vor einer Entscheidung stehe. Je länger ich das mache, desto unsicherer werde ich meist. Dann hilft es mir, mich an mein allererstes Bauchgefühl zu erinnern. Mit den Konsequenzen dieser Bauchentscheidung fühle ich mich in der Regel wohl.

Warten.

Häufig hilft es auch einfach die Entscheidung zu vertagen. Bei wichtigen Briefen genügt meist eine Nacht. Bei Kaufentscheidungen können auch vier Wochen ein guter Zeitraum sein. Wenn ich nach vier Wochen das Produkt immer noch will, dann will ich es wirklich. Bei mir haben sich schon viele Kaufgelüste nach vier Wochen in Luft aufgelöst und mir dadurch viel Geld gespart.