Organisationsentwicklung


Hier bin ich stark durch die Systemtheorie geprägt, die von Niklas Luhmann erdacht wurde. Für Organisationen übersetzt wurde sie maßgeblich von Dr. Gerhard Wohland und vom intrinsify-Netzwerk, das von Mark Poppenborg und Lars Vollmer gegründet wurde. Ich halte ihre Betrachtung von Organisationen für so wertvoll, dass ich die Ausbildung von intrinsify zum future leadership consultant gemacht habe.

Warum Systemtheorie? Bei vielen Kunden stelle ich das gleiche Phänomen fest: Die allermeisten Mitarbeiter/innen wünschen sich Kooperation, Wertschätzung und Wirksamkeit, doch irgendwie fühlt sich der Alltag in Organisationen oft ganz anders an. Meist wird dann nach Helden und Schuldigen gesucht. Das bringt jedoch in der Regel statt Lösungen noch weniger Wirksamkeit und dafür viel Schmerz. Der Systemblick auf die meist versteckten Spielregeln der Organisation schafft hingegen Klarheit darüber, warum das Verhalten von Mitarbeiter/innen oft “Sinn” für die Organisation macht. Das Schöne ist: Spielregeln kann man ändern – Menschen nur schwer.

Hier ein charmantes Beispiel, wie sehr der Kontext das Verhalten von Menschen bestimmt: